Sommer Sonne Blasmusik – 1. Dorfplatz-Serenade begeistert Burglauer

Burglauer(kc)  Ein abendliches Ständchen unter freiem Himmel, kurz Serenade genannt – diese schon länger gehegte Idee eines Vereinsmitgliedes setzten die Lauertaler Musikanten vor kurzem erstmals in die Tat um und trafen damit genau den Nerv der Dorfbewohner.

Direkt im Herzen von Burglauer, auf dem Dorfplatz unterhalb der Kirche, bot man unter der musikalischen Leitung von Dirigent Hubert Ziegler bei bestem Sommerwetter neben traditionellen Stücken, neuen böhmischen Polkas und Walzern auch moderne Arrangements aus der Schlagerwelt der 60er und 70er Jahre dar. Auf der eigens aufgebauten und von Gründungsmitgliedern des Vereins konstruierten Bühne spielten seinerzeit schon Ernst Mosch und seine Original Egerländer Musikanten auf, als diese 1973 in Burglauer zu Gast waren. Die rings um den Dorfbrunnen aufgestellten Bänke verwandelten den Platz samt seiner Wiese und den Bäumen in eine schmucke Freiluftarena. Charmant und gekonnt moderierte Alexandra Ziegler durch den Abend und erfuhr dabei große Unterstützung vom musikalischen Nachwuchs, der mit viel Witz und Einfallsreichtum am Mikrofon die Zuhörer begeisterte. Die jungen Nachwuchsmusikerinnen und -musiker waren es auch, die ihr ganzes musikalisches Können in verschiedenen Soli mehrfach unter Beweis stellten und den Dirigenten mit einem selbst gestalteten Geschenk überraschten. Auch für Speis und Trank war bestens gesorgt. So luden die lauen Sommertemperaturen bei einem Glas Wein oder Bier in der Zwischenpause und im Anschluss zu einem lockeren Plausch der Ortsbevölkerung untereinander ein. Und die untergehende Sonne kündigte den „Mondschein über dem Schloßberg“ von Burglauer an. Darüber hinaus erfuhren die Burgläurer noch, was es mit dem Seefahrer Abel Tasman, dessen Marsch erklang, und dem Flüsschen Lauer so auf sich hat. Verabschieden taten sich die Lauertaler Musikanten passend und stilvoll mit der berühmten Feierabend-Serenade von Anton Günther.

Sommer, Sonne, Blasmusik – die erste Dorfplatz Serenade der Lauertaler Musikanten war ein voller Erfolg und der langanhaltende Applaus der rund 250 Besucher rief regelrecht nach einer Wiederholung. Vielleicht schon im nächsten Jahr 2020, wenn die Lauertaler Musikanten ihr 60-jähriges Bestehen feiern dürfen.

1. Dorfplatzserenade in Burglauer

Herzliche Einladung zur ersten Dorfplatzserenade am Freitag, 5. Juli auf dem Dorfplatz in Burglauer. Bei Bratwurst, Bier, Wein und Käsesnacks gestalten wir den musikalischen Rahmen.

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Gelungenes Gemeinschaftskonzert der Lauertaler und Niederläurer/Strahlunger Musikanten

Rhön- & Saalepost vom 17. April 2019:

„Rosenduft und Mondschein überm Schlossberg

Über ein volles Haus und begeisterte Zuhörer durften sich die fast siebzig Musikanten der drei Musikkapellen aus Burglauer, Niederlauer und Strahlungen freuen, die in der Sporthalle in Niederlauer zum mittlerweile 18. Gemeinschaftskonzert eingeladen hatten. Die Konzerte, die abwechselnd in den beiden Gemeinden Burglauer und Niederlauer veranstaltet werden, finden Jahr für Jahr am Palmsonntag großen Anklang. 

Mit der „Polka ins Glück“ starteten die „Lauertaler Musikanten“ in ein eindrucksvolles Konzerterlebnis. Alexandra Ziegler führte wie in den vergangenen Jahren gekonnt und charmant durch das Programm der Burgläurer. Geprägt von böhmischen Klängen eröffneten sie das 18. Gemeinschaftskonzert der Kapelle Burglauer und der Spielgemeinschaft Niederlauer-Strahlungen. Unter der bewährten Leitung von Hubert Ziegler spielten die 26 Musiker aus Burglauer die Polka „Ein junger Egerländer“, in der sich die einzelnen Register in Szene setzten. Beim wunderschönen Walzer „Träumerei“ von Marc Sven Heidt zeigte das junge Holzregister sein ganzes Können. 

Einstimmung mit der Mondlicht-Polka

Als Vorgeschmack auf die geplante Abend-Serenade im Juli auf dem Dorfplatz Burglauer stimmte das Orchester die Zuhörer mit der Mondlicht-Polka ein. Die Polka „Mondschein überm Schloßberg“ von Michael Kuhn spielten die Lauertaler als Hommage an den ehemaligen Dirigenten Walter Bötsch. In der anschließenden Fegerländer-Ballade „My Dream“ ging die Jugend der Lauertaler in die Offensive. Der 11-jährige Hannes Ziegler übernahm den Solopart am Flügelhorn und überzeugte das Publikum mit seinem einfühlsamen und berührenden Spiel.

Weitere Solisten waren am Saxophon die 15-jährige Julia Kirsch, die ebenso ausdrucksstark spielte wie Leonie Kraus auf der Flöte und Linus Ziegler am Euphonium. Bevor die Burgläurer die Bühne für die Spielgemeinschaft aus Niederlauer und Strahlungen freigaben, erklang die allseits bekannte Rosamunde in einer schwungvollen Fassung von Kurt Gäble. Zum Ende des ersten Teiles begeisterte die Hymne der Fegerländer „Wir sind wir“. Die überzeugenden Leistungen der 26 Musikanten vom 11-jährigen Hannes Ziegler bis hin zum Ehrenvorsitzenden Wolfgang Bötsch mit knapp über 70 Jahren wurden vom begeisterten Publikum mit großem Applaus honoriert.

Fetzig, harmonisch, stimmungsvoll

Nach einer kurzen Umbaupause zeigte die Niederläurer Blasmusik, die mit dem Musikverein Strahlungen mittlerweile eine sehr harmonische Spielgemeinschaft bildet, unter Leitung von Birgit Döhler im zweiten Konzertteil ein überaus breites und und gekonntes musikalisches Spektrum. Charmant und gekonnt moderiert wurde der „G-Part“ von Melissa Beck. Mit dem fetzigen Medley „Let me entertain you“ von Robbie Williams zeigte die engagierte Dirigentin, der es perfekt gelang, ihre Freude und ihren Spaß an der Musik auf ihre fast fünfzig Musikerinnen und Musiker zu übertragen, sehr überzeugend, dass ihre Dirigentenarbeit sehr positive Früchte trägt.

Stücke aus„Let me entertain you“, „Supreme“ und „Angels“ luden zum Mitklatschen und Mitsingen bei der „Party-Hymne“ ein.  Gefühlvoll klangen die Töne der Popballade von Leonhard Cohen „Halleluja“, die auch bei Hochzeiten und Taufen gerne gespielt wird, durch die Halle. Böhmische Blasmusik erklang mit der Polka „Rosenduft“, dirigiert vom Niederläurer Dirigenten Johannes Schmitt, der auch den Marsch „Dem Land Tirol“ mit seinen Musikanten gekonnt präsentierte.

Eine Zugfahrt zu Cowboys und Indianer

In eine Zugfahrt durch den amerikanischen Staat Oregon fühlte sich das Publikum bei „Oregon“ von Jacob de Haan versetzt, wo man Cowboys und Indianer, Präriefeuer und die Weite des Landes nahezu spüren konnte. Ein Highlight war, ebenso wie der Solo-Auftritt des 11-jährigen „Lauertalers“ Hannes Ziegler auf dem Flügelhorn, das hingebungsvoll gespielte Trompetensolo von Nico Back zum Lied „Arrival“.

Höhepunkt des Konzertes war für viele Besucher sicherlich das gemeinschaftliche Erklingen von über 70 Instrumenten beim Ohrwurm „Thank you for the music“ unter Leitung von Birgit Döhler und dem „Fliegermarsch“, bei dem Dirigent Hubert Ziegler seine musikalische Klasse zeigte. 

Musiker für hervorragende Leistungen geehrt

Konzerte sind immer auch ein willkommener Anlass, im „großen Rahmen“ erfolgreiche Musikantenarbeit zu präsentieren. Für hervorragende Leistungen bei der Musikprüfung des Nordbayrischen Musikbundes wurde Lena Then, die bei der D1-Prüfung die Traumnote  1,0 erreichte ebenso wie Linus Ziegler, der das silberne Leistungsabzeichen D2 verliehen bekam und zu den Lehrgangsbesten zählte, gewürdigt. 

Nach gut zwei Stunden musikalischer Unterhaltung durfte man gespannt sein, welche Melodien sich die Dirigenten für das nächstjährige Gemeinschaftskonzert ausdenken – dann in Burglauer. In jedem Falle ist dem Zuhörer dann wieder ein musikalisch lohnender Nachmittag mit Blasmusik auf hohem Niveau am Palmsonntag garantiert.“

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1x Bronze + 1x Silber = 2x sehr gut!

Lena Thea und Linus Ziegler absolvierten ihre Leistungsabzeichen in D1 und D2 mit sehr gutem Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!

Interessante Statistik der Lehrgange auf findet ihr auf der Homepage der Nordbayerischen Musikbundens Rhön Grabfeld.

Rhön- & Saalepost vom 8. April 2019:

Das Interesse an der Blasmusik und dem Erlernten sollte nicht verloren gehen, sagte die Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes Rhön-Grabfeld, Renate Haag. Üben und weitere Kurse seien wichtig. Bei der Übergabe der Zeugnisse des D1/D2 Lehrgangs in der Aula des Martin-Pollich Gymnasiums Mellrichstadt dankte sie den Eltern und Großeltern, die ihre Kinder und Enkel ermutigten, ein Instrument zu erlernen und diese auch zu solchen Kursen oder zu den Proben fahren. 

Von einem relativ gutem Kurs sprach Friedhelm Landgraf, stellvertretender Vorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes im Landkreis Rhön-Grabfeld. Er freute sich, dass diesmal auch vier Zwillinge dabei waren, die gemeinsam ein Musikinstrument erlernten. Die Teilnehmer kamen aus 29 Vereinen. Das Durchschnittsalter betrug 14 Jahre. Der jüngste Musiker war zehn Jahre alt, der älteste 37. Nach wie vor sind die Mädchen in der Überzahl: 36 zu 22 Jungs.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dankte er im Namen des Kreisverbandes. Diesen stellte er in Kurzform vor, um einen Einblick in die Aufgaben und Angebote zu geben. Insgesamt gibt es in Rhön-Grabfeld 74 Musikkapellen, die dem Nordbayerischen Musikbund gemeldet sind, unterfrankenweit sind es 370. Landgraf dankte den Dozenten: Jürgen Weyer (Brendlorenzen), der für Tenorhorn, Trompete, Bariton, Flügelhorn, Euphonium und Es-Althorn zuständig war sowie Norbert Glock (Unterwaldbehrungen) für  Tenorhorn, Bariton, Waldhorn und Trompete. Tanja Domes (Bad Neustadt) hatte das Fach Klarinette und Frank Stäblein (Nordheim) die Schlagzeuger. Ilona Zirkelbach (Schönau) prüfte mit Tanja Berthold (Werneck) die Saxophon-Spieler und Jennifer Schneidawind (Bad Königshofen) die Querflöte. Die Organisation lag neben Friedhelm Landgraf in den Händen von Ramona Guck. Landgrafs Dank galt aber auch dem Landkreis, der seit Jahren die Räumlichkeiten im Martin-Pollich-Gymnasium in Mellrichstadt kostenfrei zur Verfügung stellt.

Die Prüfung bestand aus einem schriftlichen Teil mit Theorie und Gehörbildung sowie dem Vorspielen auf dem jeweiligen Instrument. Grund für diese Kurse ist es, die Ausbildung in den Vereinen zu ergänzen, andererseits haben die Musikerinnen und Musiker die Möglichkeit, ihr Können von einer neutralen Prüfungskommission beurteilen zu lassen. Friedhelm Landgraf: „Die Lehrgänge ersetzen aber keinesfalls eine fundierte Instrumentalausbildung der Musikerinnen und Musiker.“ 

Sehr gut angenommen wird nach wie vor die Klarinette, denn hier gab es 14 Teilnehmer, zehn bei der Trompete, sieben Schlagzeug, acht spielten Querflöte, vier das Tenorhorn, sechs Saxophon, einer Flügelhorn, zwei Waldhorn, jeweils zwei Bariton, Es-Althorn und Euphonium.

Bei der Übergabe der Abzeichen war natürlich die Spannung groß, wer denn unter die ersten Drei kommt. Bei der D1-Prüfung gab es 36 Teilnehmer (34 haben bestanden). Sieben bestanden mit Erfolg, 15 mit gutem Erfolg und zwölf mit sehr gutem Erfolg. Bei D2 waren es 20 Teilnehmer (17 haben bestanden). Vier bestanden mit Erfolg, zehn mit gutem Erfolg, drei mit sehr gutem Erfolg. 

Die „Besten der Besten“ waren mit einem Notendurchschnitt von 1.00 bei D1:  Sandra Engelbrecht (Musikverein Alsleben) auf der Trompete, Linus Budde (MV Wollbach) Bariton, Jana Barthel (MV Mühlbach auf der Querflöte. Ebenfalls 1,0 (jedoch nicht die volle Theorie-Punktzahl) erreichten: Lena Then (MV Burglauer) und Jana Möser (MV Wollbach) beide auf der Querflöte. Bei D2 erreichten auf dem Euphonium Lena Gräfenschnell (MV Gartenstadt) 1,08 Punkte, Linus Ziegler (MV Burglauer) 1,26 Punkte. Hannes Keßler (MV Frankenheim) erspielte sich auf dem Tenorhorn 1,40 Punkte. Für sie alle gab es einen NBMB Ordner und dazu eine Kinokarte.

Versteigerung des Weihnachtsbaumes bringt 1.111,- € für den Förderverein der Palliativstation Bad Neustadt/Saale

Auch in diesem Jahr initiierte unser Ehrenvorstand Wolfgang Bötsch zusammen mit Kurt Back die Versteigerung des Burgläurer Weichnachtsbaums. Die Burgläurer kamen trotz etwas widrigen Wetterbedingung auch in diesem Jahr auf dem Martinsplatz zusammen, um den Christbaum amerikanisch zu versteigern. Wenn der Wecker bei der Versteigerung dan klingelt, geht der Baum dann an den Spender, der zuletzt mitgesteigert hat. So ging der Baum in diesem Jahr an Helmut Dinkel. Am Ende kam mitsamt dem Glühwein- und Wurstverkauf die stattliche Summe von 1.111,- € zusammen. Vielen Dank alle großzügigen Spender!

Hier der Bericht aus der Rhön- & Saale post vom 22. Januar 2019:

Lauertaler spenden für die Palliativ-Station

Über eine Spende in Höhe von 1.111 Euro der „Lauertaler Musikanten“ aus Burglauer zugunsten des Fördervereins der Palliativstation im Rhön-Klinikum-Campus freuten sich (von links) Michael Mangold, Vorsitzender der „Lauertaler Musikanten“, Gerlinde Vatter (Pflegerische Leitung), Ehrenvorsitzender und Initiator der Burgläurer Christbaumversteigerung Wolfgang Bötsch, Dr. Ute Hiby, Leitende Ärztin der Palliativstation, Kurt Back, Bürgermeister von Burglauer und Vorsitzender des Fördervereins Dr. Michael Schneider. Foto: Manfred Mellenthin

Über eine Spende in Höhe von 1.111 Euro der „Lauertaler Musikanten“ aus Burglauer konnte sich der Förderverein der Palliativstation im Rhön-Klinikum-Campus freuen.

Elf Betten stehen auf der neuen Station zur Verfügung, die freundliche Einrichtung entspricht dem bisherigen Charakter. Hinzu kommt ein freier Ausblick vom sechsten Stock bis zum Kreuzberg.

Der stattliche Betrag kam anlässlich der Versteigerung des Gemeinde-Christbaums durch Bürgermeister Back und den Verkauf von Essen und Getränken zustande. Die gesamte Veranstaltung wurde von den „Lauertaler Musikanten“ auf Initiative von Wolfgang Bötsch hin durchgeführt.

Der Förderverein unterstützt die palliativmedizinische Versorgung in den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen. Genutzt werden soll die Spende zur Unterstützung der ambulanten und stationären Palliativarbeit sowie für die Weiterbildung der Mitarbeiter.

Blasmusik pur auf der Oide Wiesn

Main-Post vom 8. Oktober 2018 von Christian Krug:

Ein Höhepunkt im Jahreskalender der „Lauertaler Musikanten“ aus Burglauer war auch heuer der Auftritt beim Oktoberfest in der Landeshauptstadt München. Foto: Hubert Ziegler

„Einmal im Leben als Musiker auf dem größten Volksfest der Welt spielen zu dürfen“ – das ist für viele Musikanten aus Unterfranken sicherlich ein heimlicher Traum. Den Lauertaler Musikanten aus Burglauer gelang es, sich diesen nun schon zum vierten Male zu erfüllen. Unter musikalischer Leitung von Hubert Ziegler spielten die Lauertaler im traditionellen Museumszelt der „Oide Wiesn“ auf dem Oktoberfest in München auf.

Bereits früh am Morgen starteten die zwei Omnibusse Richtung Landeshauptstadt, die die 33 Musiker samt Fantross mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein begrüßte. Nach einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück begann man um Punkt 12 Uhr, die anwesenden Festbesucher mit einem Marsch musikalisch willkommen zu heißen. Im Publikum herrschte gepflegt gemütliche Oktoberfeststimmung, so wie es typisch für die „Oide Wiesn“ ist, die 2010 zum 200-jährigen Bestehen des Oktoberfestes erstmals ins Leben gerufen wurde. Denn Blasmusik pur ganz ohne Verstärker wird auf der „Oiden Wiesn“ groß geschrieben.

Mit traditionellen Stücken sowie neuen böhmischen Polkas und Walzern hielten die Lauertaler die zahlreichen Besucher im Festzelt neben Brotzeit und Bier bei guter Laune. So mancher „durchwandernder“ Besucher verweilte einige Zeit vor der Bühne und lauschte alten Oktoberfest-Klassikern wie dem „Bummel Petrus“ oder dem „Wittmann Franz“. Höhepunkt für viele Musiker war sicherlich die musikalische Rundfahrt auf dem historischen Karussell im Festzelt, sehr zur Freude der kleinen wie auch großen Besucher. Und natürlich erklang auch das altbekannte Prosit der Gemütlichkeit an diesem Nachmittag viele Male.

Nach gut vier Stunden dargebotener Blasmusik verabschiedeten sich die Lauertaler Musikanten mit einem Gruß an die Heimat – dem „Kreuzberglied“ – und ließen sich anschließend das süffige Festbier im Steinkrug schmecken. „Rundum ein gelungener Nachmittag, der für die weite Anreise mehr als genug entschädigte…“ – da waren sich alle Musikerinnen und Musiker einig. So freut man sich bereits auf das nächste Mal, wenn?s wieder heißt „O?zapft is!“ und die Lauertaler Musikanten aus Burglauer vielleicht wieder mit von der Partie sind.“

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Burglauers „Mister Music“ feierte 70.

MainPost vom 8. Oktober 2018:

Mit einem Geburtstagsständchen am frühen Morgen überraschte die Seniorenkapelle der „Lauertaler Musikanten“ unter Leitung ihres Dirigenten Klaus Seufert ihren „Chef“ Wolfgang Bötsch an seinem 70. Geburtstag und freute sich, dass der Jubilar selbst zum Dirigentenstab griff.

„Seinen 70. Geburtstag feierte Wolfgang Bötsch, „Mister Music“ aus Burglauer, mit einem zünftigen Fest im Pfarrheim. Am frühen Morgen wurde das Geburtstagskind von „seiner“ Seniorenkapelle mit einem Geburtstagsständchen überrascht.

Geboren wurde das Geburtstagskind am 6. Oktober 1948 in Burglauer; zur Familie gehörte auch noch sein jüngerer Bruder Rainer. Wie in seiner Kindheit kümmert sich der ältere Bruder auch heute noch intensiv um seinen Bruder, der mittlerweile mit schweren gesundheitlichen Problemen kämpft.

Nach seiner Schulzeit in der Volksschule Burglauer begann er nach der achten Klasse mit „zarten“ 13 Jahren eine Ausbildung bei der Bad Neustädter Firma Jopp, wo er den Beruf des Automateneinrichter erlernte. Mit 18 Jahren wechselte er zur Schweinfurter Firma Sachs, wo er in seinem erlernten Beruf arbeitete.

Mit dem Beruf des Bausparkaufmanns folgte ein beruflicher Neuanfang, dem er bis heute auch noch im Rentenalter treu geblieben ist. 43 Jahre kümmerte er sich für die Badenia Bausparkasse um seine Kunden, die besonders sein persönliches Engagement sehr schätzten. Als Regionaldirektor betreute er von Bad Kissingen aus ein sehr großes Einzugsgebiet, das von Schweinfurt bis nach Hof und Fulda reichte.

Im privaten Bereich heiratete er, natürlich in Burglauer, 1969 seine Ehefrau Rosi, die er auf einem Mopedausflug auf seiner Kreidler kennen und später lieben lernte. Das Paar ist stolz auf seine beiden Söhne, von denen einer bei der Bundespolizei tätig ist und der andere als „Bachelor of Science in Physiotherapie“ in Burglauer eine eigene Praxis betreibt.

Mehr als ein Hobby, eher schon eine Berufung, war und ist sein ehrenamtliches Engagement für die „Lauertaler Musikanten“. 40 Jahre war er im Vorstand des Musikvereins tätig, davon 30 Jahre als Vorsitzender. In dieser Zeit machte er die damals noch „Orginal Lauertaler Musikanten“ weit über die Grenzen Burglauers hinaus zu einer Stimmungskapelle der Extraklasse, die selbst beim Münchner Oktoberfest die Massen begeisterte. Besonders am Herzen lag ihm zu allen Zeiten die Ausbildung von Jungmusikern. Noch heute organisiert und leitete er die „Seniorenkapelle“.

Für seine Verdienste um die Blasmusik, aber auch für sein umfassendes ehrenamtliches Wirken, wurde der aktive Musiker, der seit über 60 Jahren spielt, im Jahr 2016 mit der Bürgermedaille, einer streng limitierten Auszeichnung der Gemeinde Burglauer, ausgezeichnet.

Ein weiteres Hobby, das er mit viel Herzblut betreibt, sind seine beiden Pferde und die Kutschfahrten, mit denen er mit seinem Freund Paul Schmitt seine Mitmenschen erfreut. Seit über 20 Jahren unterstützt er mit Kutschfahrten den Kindergarten und den Heimatverein beim Transport der Nikoläuse im Rahmen der Seniorenbescherung. Als Hochzeitskutsche, bei Geburtstagen, bei Seniorenausflügen ist die Bötsche Kutsche ebenfalls unterwegs. Ein Anliegen sind Wolfgang Bötsch auch die Kutschfahrten, mit denen er die Bewohner der Seniorenheime in Niederlauer und des Seniorenzentrums St. Elisabeth in Münnerstadt regelmäßig erfreut. „Im letzten Jahr standen bei einer Umfrage unsere Kutschfahrten an erster Stelle in der Beliebtheits-Skala der Freizeitbeschäftigungen,“ freut er sich.