Archiv des Autors: Hubert Ziegler

Kurt Back versteigert in Burglauer seinen letzten Christbaum


Dominik Then (Mitte) erhielt bei der traditionellen Christbaumversteigerung den Zuschlag. Mit im Bild sind Organisator Wolfgang Bötsch und Kurt Back, der seinen letzten Baum als Bürgermeister versteigerte

Rhön- und Saalepost vom15.1.2020: „Über so viele Besucher wie noch nie“ freute sich der Organisator der traditionellen Christbaumversteigerung in Burglauer, Wolfgang Bötsch. Seit Jahren organisiert der Ehrenvorsitzende der „Lauertaler Musikanten“ mit seinem Helferteam die „amerkanische Versteigerung“ des auf dem Marktplatz stehenden Weihnachtsbaums.
Hier wird von jedem Bieter in einem nur dem Veranstalter bekannten Zeitfenster ein überschaubares Gebot abgegeben, das auch gleich einbezahlt wird. Beim Ertönen des Signals erhält der letzte Bieter den Zuschlag. Zumeist geht es den Beteiligten jedoch nur am Rande um den angebotenen Gegenstand und in erster Linie um die Unterstützung des Projekts, das mit dem Erlös finanziert werden soll und um den Spaß an der Veranstaltung.
Jede Menge Holz für Dominik Then
Über jede Menge Holz der fast zehn Meter hohen Nordmanntanne aus dem Garten von Baumsponsor Joachim Bötsch durfte sich Dominik Then aus Burglauer freuen. Die Versteigerung brachte einen Erlös von über 600 Euro ein, die traditionell an ein soziales Projekt gespendet werden.
Musikalisch unterhielten die Lauertaler Musikanten unter der Leitung von Hubert Ziegler, seinen letzten Weihnachtsbaum als Bürgermeister versteigerte Bürgermeister Kurt Back (rechts), der nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidieren wird.“

Junge Musiker erhalten Ehrung der Gemeinde

Stolz auf seine hervorragenden Sportler zeigte sich Bürgermeister Kurt Back bei der Sportlerehrung während des Neujahrsempfangs in Burglauer. Foto: Brigitte Chellouche

Main-Post vom 7.1.20: „Zum Neujahrsempfang und zur Sportlerehrung lud Bürgermeister Kurt Back ins Schützenhaus ein. Der Empfang soll eine Wertschätzung der Ehrenamtsarbeit in der Gemeinde darstellen, sagte Back. Besonders die Vereinsvorstände und die helfenden Hände im Hintergrund wollte er mit der Einladung ehren und ihnen Dank sagen. 

Mit einem kurzen Rückblick auf die Gemeindearbeit begann Back die Ausführungen. In 14 Gemeinderatssitzungen wurden 149 Tagesordnungspunkte behandelt. Die Schwerpunkte waren die Kirchturmsanierung, der Bachausbau innerorts, die Teilrenovierung der Grundschule und die städtebauliche Entwicklung im Altort.

Viele Maßnahmen sind in 2020 geplant

Bei der Wasserversorgung musste bei zwei Brunnen eine Regenerierung durchgeführt werden. Brunnen zwei ist fertig gestellt, die Arbeiten an Brunnen drei werden wieder aufgenommen. „Für die Trinkwasserversorgung wird kein Trinkwasser von Niederlauer benötigt“, informierte der Bürgermeister. Die Baumaßnahmen am Friedhof seien abgeschlossen, fuhr Back weiter fort. Dort sind 16 Parkplätze und zwei Bauplätze entstanden. Die Bauplätze seien schon verkauft, sagte Back.

Ein neues Bauhoffahrzeug wurde angeschafft. „Die Arbeiten an den Sanitäranlagen in der Rudi-Erhard-Halle wurden abgeschlossen“, zählte Back weiter auf. Die vorläufigen Haushaltsdaten für 2019 sehen gut aus. Die Rücklage ist derzeit hoch, werde aber durch Maßnahmen in 2020 aufgebraucht werden.

Back: Sportler sind das Aushängeschild der Gemeinde

Hier nannte Back den Bachausbau innerorts, den Abriss der Gebäude Bündstraße 1, Bauhof und Musikheim, den Einbau von Grabkammern im Friedhof und die Teilsanierung der Grundschule. Für die Statistik gab er Zahlen bekannt. Derzeit hat Burglauer 1787 Einwohner. Außerdem waren 20 Geburten, neun Sterbefälle und zwölf Eheschließungen zu vermelden. 

Sport spielt in der Gemeinde Burglauer eine große Rolle, besonders die Sparten Tischtennis und Schießen. In beiden Disziplinen werden jedes Jahr große Erfolge erzielt. „Die Sportler sind die Aushängeschilder unserer Gemeinde“, sagte der Bürgermeister stolz. Daher führt das Gemeindeoberhaupt jedes Jahr beim Neujahrsempfang eine Sportlerehrung durch.

Viele Burgläurer vollbrachten sportliche Höchstleistungen

46 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die die Burgläurer Farben hervorragend vertraten, wurden für ihre sportlichen Höchstleistungen in verschiedenen Sportarten geehrt. Unter ihnen gibt es Teilnehmer an Kreismeisterschaften, unterfränkischen Meisterschaften bis hin zu deutschen Meisterschaften und Weltmeisterschaften. „Sie alle haben beachtliche Erfolge errungen“, lobte Back, „als Team oder im Einzel.“

Daher lohne es sich immer, so der Bürgermeister, mit Zielstrebigkeit und Ehrgeiz um sportliche Anerkennung zu kämpfen. An die ausgezeichneten Sportler gerichtet, sagte er: „Ich wünsche euch, dass ihr eure Erfolgsgeschichte fortschreibt und bin sicher, dass ihr euren Weg zielbewusst fortsetzt.“

Tischtennis-Spieler und Schützen werden ausgezeichnet

In der Sparte Tischtennis wurden Michael Schlott, Martin Dinkel, Burkhard Kunzmann, Frederik Dürr, Luis Then, Yannic Schmidt, Marc Pohle, Johanna Beck, Jonas Schmitt, Philipp Wohlfahrt, Jakob Henkel, Severin Sell, Lea Freibott, Marcel Göpfert, Hubert Katzenberger, Walter Möltner, Greta Besarab, Moritz Henkel, Vincent Sell, Sanne Altenberger, Sophia Katzenberger, Noah Friedel und Timo Möltner geehrt. 

Von den Schützen wurden Fabian Back, Melanie Müller, Sara Lechner, Kurt Back, Helmut Brischke, Michael Back, Mirco Friedrich, Bernd Back, Julia Balling, Antonia Back, Wolfgang Back, Andreas Back, Thorsten Back, Luis Kaiser, Marcel Hesselbach, Lisa Maria Höpp, Anna Lena Albert, Eberhardt Gehringer, Michael Kaiser, Manuel Müller und Sonja Beck ausgezeichnet. Ferner wurden Linus Ziegler für die D 2-Prüfung auf dem Euphonium und Lena Then für die D 1-Prüfung auf der Querflöte geehrt.“

10 Jahre Pfarreiengemeinschaft St. Bonifatius um den Höhberg

Bei herrlichem Wetter traten wir die Wallfahrt zum Höhberg an, um mit mit Blick auf Burglauer den Festgottesdienst zum zehnjährige Jubiläum der Pfarreiegemeinschaft St. Bonifatius um den Höhberg mit unserem ehemaligen Pfarrer Martin Heim zu feiern. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahmen in gewohnter Weise die Musiker aus den Gemeinden Salz, Strahlungen und Burglauer.

Foto: Manfred Mellenthin
Über ein gelungenes Jubiläum mit einem sehr schönen Gottesdienst in einer sehr harmonischen und tollen Atmosphäre freuten sich (von links) Diakon Wolfgang Dömling, Jochen Müller (Strahlungen), Diakon Jochen Lauterwald, Petra Hein (Niederlauer), Burkhard Geißler (Salz), Pfarrer Martin Heim und Ramona Dinkel (Burglauer).

Sommer Sonne Blasmusik – 1. Dorfplatz-Serenade begeistert Burglauer

Burglauer(kc)  Ein abendliches Ständchen unter freiem Himmel, kurz Serenade genannt – diese schon länger gehegte Idee eines Vereinsmitgliedes setzten die Lauertaler Musikanten vor kurzem erstmals in die Tat um und trafen damit genau den Nerv der Dorfbewohner.

Direkt im Herzen von Burglauer, auf dem Dorfplatz unterhalb der Kirche, bot man unter der musikalischen Leitung von Dirigent Hubert Ziegler bei bestem Sommerwetter neben traditionellen Stücken, neuen böhmischen Polkas und Walzern auch moderne Arrangements aus der Schlagerwelt der 60er und 70er Jahre dar. Auf der eigens aufgebauten und von Gründungsmitgliedern des Vereins konstruierten Bühne spielten seinerzeit schon Ernst Mosch und seine Original Egerländer Musikanten auf, als diese 1973 in Burglauer zu Gast waren. Die rings um den Dorfbrunnen aufgestellten Bänke verwandelten den Platz samt seiner Wiese und den Bäumen in eine schmucke Freiluftarena. Charmant und gekonnt moderierte Alexandra Ziegler durch den Abend und erfuhr dabei große Unterstützung vom musikalischen Nachwuchs, der mit viel Witz und Einfallsreichtum am Mikrofon die Zuhörer begeisterte. Die jungen Nachwuchsmusikerinnen und -musiker waren es auch, die ihr ganzes musikalisches Können in verschiedenen Soli mehrfach unter Beweis stellten und den Dirigenten mit einem selbst gestalteten Geschenk überraschten. Auch für Speis und Trank war bestens gesorgt. So luden die lauen Sommertemperaturen bei einem Glas Wein oder Bier in der Zwischenpause und im Anschluss zu einem lockeren Plausch der Ortsbevölkerung untereinander ein. Und die untergehende Sonne kündigte den „Mondschein über dem Schloßberg“ von Burglauer an. Darüber hinaus erfuhren die Burgläurer noch, was es mit dem Seefahrer Abel Tasman, dessen Marsch erklang, und dem Flüsschen Lauer so auf sich hat. Verabschieden taten sich die Lauertaler Musikanten passend und stilvoll mit der berühmten Feierabend-Serenade von Anton Günther.

Sommer, Sonne, Blasmusik – die erste Dorfplatz Serenade der Lauertaler Musikanten war ein voller Erfolg und der langanhaltende Applaus der rund 250 Besucher rief regelrecht nach einer Wiederholung. Vielleicht schon im nächsten Jahr 2020, wenn die Lauertaler Musikanten ihr 60-jähriges Bestehen feiern dürfen.

Gelungenes Gemeinschaftskonzert der Lauertaler und Niederläurer/Strahlunger Musikanten

Rhön- & Saalepost vom 17. April 2019:

„Rosenduft und Mondschein überm Schlossberg

Über ein volles Haus und begeisterte Zuhörer durften sich die fast siebzig Musikanten der drei Musikkapellen aus Burglauer, Niederlauer und Strahlungen freuen, die in der Sporthalle in Niederlauer zum mittlerweile 18. Gemeinschaftskonzert eingeladen hatten. Die Konzerte, die abwechselnd in den beiden Gemeinden Burglauer und Niederlauer veranstaltet werden, finden Jahr für Jahr am Palmsonntag großen Anklang. 

Mit der „Polka ins Glück“ starteten die „Lauertaler Musikanten“ in ein eindrucksvolles Konzerterlebnis. Alexandra Ziegler führte wie in den vergangenen Jahren gekonnt und charmant durch das Programm der Burgläurer. Geprägt von böhmischen Klängen eröffneten sie das 18. Gemeinschaftskonzert der Kapelle Burglauer und der Spielgemeinschaft Niederlauer-Strahlungen. Unter der bewährten Leitung von Hubert Ziegler spielten die 26 Musiker aus Burglauer die Polka „Ein junger Egerländer“, in der sich die einzelnen Register in Szene setzten. Beim wunderschönen Walzer „Träumerei“ von Marc Sven Heidt zeigte das junge Holzregister sein ganzes Können. 

Einstimmung mit der Mondlicht-Polka

Als Vorgeschmack auf die geplante Abend-Serenade im Juli auf dem Dorfplatz Burglauer stimmte das Orchester die Zuhörer mit der Mondlicht-Polka ein. Die Polka „Mondschein überm Schloßberg“ von Michael Kuhn spielten die Lauertaler als Hommage an den ehemaligen Dirigenten Walter Bötsch. In der anschließenden Fegerländer-Ballade „My Dream“ ging die Jugend der Lauertaler in die Offensive. Der 11-jährige Hannes Ziegler übernahm den Solopart am Flügelhorn und überzeugte das Publikum mit seinem einfühlsamen und berührenden Spiel.

Weitere Solisten waren am Saxophon die 15-jährige Julia Kirsch, die ebenso ausdrucksstark spielte wie Leonie Kraus auf der Flöte und Linus Ziegler am Euphonium. Bevor die Burgläurer die Bühne für die Spielgemeinschaft aus Niederlauer und Strahlungen freigaben, erklang die allseits bekannte Rosamunde in einer schwungvollen Fassung von Kurt Gäble. Zum Ende des ersten Teiles begeisterte die Hymne der Fegerländer „Wir sind wir“. Die überzeugenden Leistungen der 26 Musikanten vom 11-jährigen Hannes Ziegler bis hin zum Ehrenvorsitzenden Wolfgang Bötsch mit knapp über 70 Jahren wurden vom begeisterten Publikum mit großem Applaus honoriert.

Fetzig, harmonisch, stimmungsvoll

Nach einer kurzen Umbaupause zeigte die Niederläurer Blasmusik, die mit dem Musikverein Strahlungen mittlerweile eine sehr harmonische Spielgemeinschaft bildet, unter Leitung von Birgit Döhler im zweiten Konzertteil ein überaus breites und und gekonntes musikalisches Spektrum. Charmant und gekonnt moderiert wurde der „G-Part“ von Melissa Beck. Mit dem fetzigen Medley „Let me entertain you“ von Robbie Williams zeigte die engagierte Dirigentin, der es perfekt gelang, ihre Freude und ihren Spaß an der Musik auf ihre fast fünfzig Musikerinnen und Musiker zu übertragen, sehr überzeugend, dass ihre Dirigentenarbeit sehr positive Früchte trägt.

Stücke aus„Let me entertain you“, „Supreme“ und „Angels“ luden zum Mitklatschen und Mitsingen bei der „Party-Hymne“ ein.  Gefühlvoll klangen die Töne der Popballade von Leonhard Cohen „Halleluja“, die auch bei Hochzeiten und Taufen gerne gespielt wird, durch die Halle. Böhmische Blasmusik erklang mit der Polka „Rosenduft“, dirigiert vom Niederläurer Dirigenten Johannes Schmitt, der auch den Marsch „Dem Land Tirol“ mit seinen Musikanten gekonnt präsentierte.

Eine Zugfahrt zu Cowboys und Indianer

In eine Zugfahrt durch den amerikanischen Staat Oregon fühlte sich das Publikum bei „Oregon“ von Jacob de Haan versetzt, wo man Cowboys und Indianer, Präriefeuer und die Weite des Landes nahezu spüren konnte. Ein Highlight war, ebenso wie der Solo-Auftritt des 11-jährigen „Lauertalers“ Hannes Ziegler auf dem Flügelhorn, das hingebungsvoll gespielte Trompetensolo von Nico Back zum Lied „Arrival“.

Höhepunkt des Konzertes war für viele Besucher sicherlich das gemeinschaftliche Erklingen von über 70 Instrumenten beim Ohrwurm „Thank you for the music“ unter Leitung von Birgit Döhler und dem „Fliegermarsch“, bei dem Dirigent Hubert Ziegler seine musikalische Klasse zeigte. 

Musiker für hervorragende Leistungen geehrt

Konzerte sind immer auch ein willkommener Anlass, im „großen Rahmen“ erfolgreiche Musikantenarbeit zu präsentieren. Für hervorragende Leistungen bei der Musikprüfung des Nordbayrischen Musikbundes wurde Lena Then, die bei der D1-Prüfung die Traumnote  1,0 erreichte ebenso wie Linus Ziegler, der das silberne Leistungsabzeichen D2 verliehen bekam und zu den Lehrgangsbesten zählte, gewürdigt. 

Nach gut zwei Stunden musikalischer Unterhaltung durfte man gespannt sein, welche Melodien sich die Dirigenten für das nächstjährige Gemeinschaftskonzert ausdenken – dann in Burglauer. In jedem Falle ist dem Zuhörer dann wieder ein musikalisch lohnender Nachmittag mit Blasmusik auf hohem Niveau am Palmsonntag garantiert.“

1x Bronze + 1x Silber = 2x sehr gut!

Lena Thea und Linus Ziegler absolvierten ihre Leistungsabzeichen in D1 und D2 mit sehr gutem Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!

Interessante Statistik der Lehrgange auf findet ihr auf der Homepage der Nordbayerischen Musikbundens Rhön Grabfeld.

Rhön- & Saalepost vom 8. April 2019:

Das Interesse an der Blasmusik und dem Erlernten sollte nicht verloren gehen, sagte die Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes Rhön-Grabfeld, Renate Haag. Üben und weitere Kurse seien wichtig. Bei der Übergabe der Zeugnisse des D1/D2 Lehrgangs in der Aula des Martin-Pollich Gymnasiums Mellrichstadt dankte sie den Eltern und Großeltern, die ihre Kinder und Enkel ermutigten, ein Instrument zu erlernen und diese auch zu solchen Kursen oder zu den Proben fahren. 

Von einem relativ gutem Kurs sprach Friedhelm Landgraf, stellvertretender Vorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes im Landkreis Rhön-Grabfeld. Er freute sich, dass diesmal auch vier Zwillinge dabei waren, die gemeinsam ein Musikinstrument erlernten. Die Teilnehmer kamen aus 29 Vereinen. Das Durchschnittsalter betrug 14 Jahre. Der jüngste Musiker war zehn Jahre alt, der älteste 37. Nach wie vor sind die Mädchen in der Überzahl: 36 zu 22 Jungs.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dankte er im Namen des Kreisverbandes. Diesen stellte er in Kurzform vor, um einen Einblick in die Aufgaben und Angebote zu geben. Insgesamt gibt es in Rhön-Grabfeld 74 Musikkapellen, die dem Nordbayerischen Musikbund gemeldet sind, unterfrankenweit sind es 370. Landgraf dankte den Dozenten: Jürgen Weyer (Brendlorenzen), der für Tenorhorn, Trompete, Bariton, Flügelhorn, Euphonium und Es-Althorn zuständig war sowie Norbert Glock (Unterwaldbehrungen) für  Tenorhorn, Bariton, Waldhorn und Trompete. Tanja Domes (Bad Neustadt) hatte das Fach Klarinette und Frank Stäblein (Nordheim) die Schlagzeuger. Ilona Zirkelbach (Schönau) prüfte mit Tanja Berthold (Werneck) die Saxophon-Spieler und Jennifer Schneidawind (Bad Königshofen) die Querflöte. Die Organisation lag neben Friedhelm Landgraf in den Händen von Ramona Guck. Landgrafs Dank galt aber auch dem Landkreis, der seit Jahren die Räumlichkeiten im Martin-Pollich-Gymnasium in Mellrichstadt kostenfrei zur Verfügung stellt.

Die Prüfung bestand aus einem schriftlichen Teil mit Theorie und Gehörbildung sowie dem Vorspielen auf dem jeweiligen Instrument. Grund für diese Kurse ist es, die Ausbildung in den Vereinen zu ergänzen, andererseits haben die Musikerinnen und Musiker die Möglichkeit, ihr Können von einer neutralen Prüfungskommission beurteilen zu lassen. Friedhelm Landgraf: „Die Lehrgänge ersetzen aber keinesfalls eine fundierte Instrumentalausbildung der Musikerinnen und Musiker.“ 

Sehr gut angenommen wird nach wie vor die Klarinette, denn hier gab es 14 Teilnehmer, zehn bei der Trompete, sieben Schlagzeug, acht spielten Querflöte, vier das Tenorhorn, sechs Saxophon, einer Flügelhorn, zwei Waldhorn, jeweils zwei Bariton, Es-Althorn und Euphonium.

Bei der Übergabe der Abzeichen war natürlich die Spannung groß, wer denn unter die ersten Drei kommt. Bei der D1-Prüfung gab es 36 Teilnehmer (34 haben bestanden). Sieben bestanden mit Erfolg, 15 mit gutem Erfolg und zwölf mit sehr gutem Erfolg. Bei D2 waren es 20 Teilnehmer (17 haben bestanden). Vier bestanden mit Erfolg, zehn mit gutem Erfolg, drei mit sehr gutem Erfolg. 

Die „Besten der Besten“ waren mit einem Notendurchschnitt von 1.00 bei D1:  Sandra Engelbrecht (Musikverein Alsleben) auf der Trompete, Linus Budde (MV Wollbach) Bariton, Jana Barthel (MV Mühlbach auf der Querflöte. Ebenfalls 1,0 (jedoch nicht die volle Theorie-Punktzahl) erreichten: Lena Then (MV Burglauer) und Jana Möser (MV Wollbach) beide auf der Querflöte. Bei D2 erreichten auf dem Euphonium Lena Gräfenschnell (MV Gartenstadt) 1,08 Punkte, Linus Ziegler (MV Burglauer) 1,26 Punkte. Hannes Keßler (MV Frankenheim) erspielte sich auf dem Tenorhorn 1,40 Punkte. Für sie alle gab es einen NBMB Ordner und dazu eine Kinokarte.