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Junge Musiker erhalten Ehrung der Gemeinde

Stolz auf seine hervorragenden Sportler zeigte sich Bürgermeister Kurt Back bei der Sportlerehrung während des Neujahrsempfangs in Burglauer. Foto: Brigitte Chellouche

Main-Post vom 7.1.20: „Zum Neujahrsempfang und zur Sportlerehrung lud Bürgermeister Kurt Back ins Schützenhaus ein. Der Empfang soll eine Wertschätzung der Ehrenamtsarbeit in der Gemeinde darstellen, sagte Back. Besonders die Vereinsvorstände und die helfenden Hände im Hintergrund wollte er mit der Einladung ehren und ihnen Dank sagen. 

Mit einem kurzen Rückblick auf die Gemeindearbeit begann Back die Ausführungen. In 14 Gemeinderatssitzungen wurden 149 Tagesordnungspunkte behandelt. Die Schwerpunkte waren die Kirchturmsanierung, der Bachausbau innerorts, die Teilrenovierung der Grundschule und die städtebauliche Entwicklung im Altort.

Viele Maßnahmen sind in 2020 geplant

Bei der Wasserversorgung musste bei zwei Brunnen eine Regenerierung durchgeführt werden. Brunnen zwei ist fertig gestellt, die Arbeiten an Brunnen drei werden wieder aufgenommen. „Für die Trinkwasserversorgung wird kein Trinkwasser von Niederlauer benötigt“, informierte der Bürgermeister. Die Baumaßnahmen am Friedhof seien abgeschlossen, fuhr Back weiter fort. Dort sind 16 Parkplätze und zwei Bauplätze entstanden. Die Bauplätze seien schon verkauft, sagte Back.

Ein neues Bauhoffahrzeug wurde angeschafft. „Die Arbeiten an den Sanitäranlagen in der Rudi-Erhard-Halle wurden abgeschlossen“, zählte Back weiter auf. Die vorläufigen Haushaltsdaten für 2019 sehen gut aus. Die Rücklage ist derzeit hoch, werde aber durch Maßnahmen in 2020 aufgebraucht werden.

Back: Sportler sind das Aushängeschild der Gemeinde

Hier nannte Back den Bachausbau innerorts, den Abriss der Gebäude Bündstraße 1, Bauhof und Musikheim, den Einbau von Grabkammern im Friedhof und die Teilsanierung der Grundschule. Für die Statistik gab er Zahlen bekannt. Derzeit hat Burglauer 1787 Einwohner. Außerdem waren 20 Geburten, neun Sterbefälle und zwölf Eheschließungen zu vermelden. 

Sport spielt in der Gemeinde Burglauer eine große Rolle, besonders die Sparten Tischtennis und Schießen. In beiden Disziplinen werden jedes Jahr große Erfolge erzielt. „Die Sportler sind die Aushängeschilder unserer Gemeinde“, sagte der Bürgermeister stolz. Daher führt das Gemeindeoberhaupt jedes Jahr beim Neujahrsempfang eine Sportlerehrung durch.

Viele Burgläurer vollbrachten sportliche Höchstleistungen

46 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die die Burgläurer Farben hervorragend vertraten, wurden für ihre sportlichen Höchstleistungen in verschiedenen Sportarten geehrt. Unter ihnen gibt es Teilnehmer an Kreismeisterschaften, unterfränkischen Meisterschaften bis hin zu deutschen Meisterschaften und Weltmeisterschaften. „Sie alle haben beachtliche Erfolge errungen“, lobte Back, „als Team oder im Einzel.“

Daher lohne es sich immer, so der Bürgermeister, mit Zielstrebigkeit und Ehrgeiz um sportliche Anerkennung zu kämpfen. An die ausgezeichneten Sportler gerichtet, sagte er: „Ich wünsche euch, dass ihr eure Erfolgsgeschichte fortschreibt und bin sicher, dass ihr euren Weg zielbewusst fortsetzt.“

Tischtennis-Spieler und Schützen werden ausgezeichnet

In der Sparte Tischtennis wurden Michael Schlott, Martin Dinkel, Burkhard Kunzmann, Frederik Dürr, Luis Then, Yannic Schmidt, Marc Pohle, Johanna Beck, Jonas Schmitt, Philipp Wohlfahrt, Jakob Henkel, Severin Sell, Lea Freibott, Marcel Göpfert, Hubert Katzenberger, Walter Möltner, Greta Besarab, Moritz Henkel, Vincent Sell, Sanne Altenberger, Sophia Katzenberger, Noah Friedel und Timo Möltner geehrt. 

Von den Schützen wurden Fabian Back, Melanie Müller, Sara Lechner, Kurt Back, Helmut Brischke, Michael Back, Mirco Friedrich, Bernd Back, Julia Balling, Antonia Back, Wolfgang Back, Andreas Back, Thorsten Back, Luis Kaiser, Marcel Hesselbach, Lisa Maria Höpp, Anna Lena Albert, Eberhardt Gehringer, Michael Kaiser, Manuel Müller und Sonja Beck ausgezeichnet. Ferner wurden Linus Ziegler für die D 2-Prüfung auf dem Euphonium und Lena Then für die D 1-Prüfung auf der Querflöte geehrt.“

1x Bronze + 1x Silber = 2x sehr gut!

Lena Thea und Linus Ziegler absolvierten ihre Leistungsabzeichen in D1 und D2 mit sehr gutem Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!

Interessante Statistik der Lehrgange auf findet ihr auf der Homepage der Nordbayerischen Musikbundens Rhön Grabfeld.

Rhön- & Saalepost vom 8. April 2019:

Das Interesse an der Blasmusik und dem Erlernten sollte nicht verloren gehen, sagte die Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes Rhön-Grabfeld, Renate Haag. Üben und weitere Kurse seien wichtig. Bei der Übergabe der Zeugnisse des D1/D2 Lehrgangs in der Aula des Martin-Pollich Gymnasiums Mellrichstadt dankte sie den Eltern und Großeltern, die ihre Kinder und Enkel ermutigten, ein Instrument zu erlernen und diese auch zu solchen Kursen oder zu den Proben fahren. 

Von einem relativ gutem Kurs sprach Friedhelm Landgraf, stellvertretender Vorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes im Landkreis Rhön-Grabfeld. Er freute sich, dass diesmal auch vier Zwillinge dabei waren, die gemeinsam ein Musikinstrument erlernten. Die Teilnehmer kamen aus 29 Vereinen. Das Durchschnittsalter betrug 14 Jahre. Der jüngste Musiker war zehn Jahre alt, der älteste 37. Nach wie vor sind die Mädchen in der Überzahl: 36 zu 22 Jungs.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dankte er im Namen des Kreisverbandes. Diesen stellte er in Kurzform vor, um einen Einblick in die Aufgaben und Angebote zu geben. Insgesamt gibt es in Rhön-Grabfeld 74 Musikkapellen, die dem Nordbayerischen Musikbund gemeldet sind, unterfrankenweit sind es 370. Landgraf dankte den Dozenten: Jürgen Weyer (Brendlorenzen), der für Tenorhorn, Trompete, Bariton, Flügelhorn, Euphonium und Es-Althorn zuständig war sowie Norbert Glock (Unterwaldbehrungen) für  Tenorhorn, Bariton, Waldhorn und Trompete. Tanja Domes (Bad Neustadt) hatte das Fach Klarinette und Frank Stäblein (Nordheim) die Schlagzeuger. Ilona Zirkelbach (Schönau) prüfte mit Tanja Berthold (Werneck) die Saxophon-Spieler und Jennifer Schneidawind (Bad Königshofen) die Querflöte. Die Organisation lag neben Friedhelm Landgraf in den Händen von Ramona Guck. Landgrafs Dank galt aber auch dem Landkreis, der seit Jahren die Räumlichkeiten im Martin-Pollich-Gymnasium in Mellrichstadt kostenfrei zur Verfügung stellt.

Die Prüfung bestand aus einem schriftlichen Teil mit Theorie und Gehörbildung sowie dem Vorspielen auf dem jeweiligen Instrument. Grund für diese Kurse ist es, die Ausbildung in den Vereinen zu ergänzen, andererseits haben die Musikerinnen und Musiker die Möglichkeit, ihr Können von einer neutralen Prüfungskommission beurteilen zu lassen. Friedhelm Landgraf: „Die Lehrgänge ersetzen aber keinesfalls eine fundierte Instrumentalausbildung der Musikerinnen und Musiker.“ 

Sehr gut angenommen wird nach wie vor die Klarinette, denn hier gab es 14 Teilnehmer, zehn bei der Trompete, sieben Schlagzeug, acht spielten Querflöte, vier das Tenorhorn, sechs Saxophon, einer Flügelhorn, zwei Waldhorn, jeweils zwei Bariton, Es-Althorn und Euphonium.

Bei der Übergabe der Abzeichen war natürlich die Spannung groß, wer denn unter die ersten Drei kommt. Bei der D1-Prüfung gab es 36 Teilnehmer (34 haben bestanden). Sieben bestanden mit Erfolg, 15 mit gutem Erfolg und zwölf mit sehr gutem Erfolg. Bei D2 waren es 20 Teilnehmer (17 haben bestanden). Vier bestanden mit Erfolg, zehn mit gutem Erfolg, drei mit sehr gutem Erfolg. 

Die „Besten der Besten“ waren mit einem Notendurchschnitt von 1.00 bei D1:  Sandra Engelbrecht (Musikverein Alsleben) auf der Trompete, Linus Budde (MV Wollbach) Bariton, Jana Barthel (MV Mühlbach auf der Querflöte. Ebenfalls 1,0 (jedoch nicht die volle Theorie-Punktzahl) erreichten: Lena Then (MV Burglauer) und Jana Möser (MV Wollbach) beide auf der Querflöte. Bei D2 erreichten auf dem Euphonium Lena Gräfenschnell (MV Gartenstadt) 1,08 Punkte, Linus Ziegler (MV Burglauer) 1,26 Punkte. Hannes Keßler (MV Frankenheim) erspielte sich auf dem Tenorhorn 1,40 Punkte. Für sie alle gab es einen NBMB Ordner und dazu eine Kinokarte.

Der Lohn für’s Üben: 5 x Bronze für die Jungmusiker der Lauertaler


Die Absolventen:

Klarinette – Ausbilderin Birgit Döhler : Hanna Then, Julia Straub
Trompete – Ausbilder Norbert Glock: Amelie Then (Lehrgangsbeste!), Maja Wendel
Querflöte – Ausbilderin Yvonne Reidelbach  : Hannah May

Herzlichen Glückwunsch unseren Jungmusikern zum Leistungsabzeichen in Bronze!

Bilanz 2015: Einmal Gold und dreimal Bronze bei den Lauertaler Musikanten

Jungmusiker Leistungsabzeichen

Die Lauertaler Musikanten freuen sich über ihren erfolgreichen Nachwuchs. Bei der Weihnachtsfeier wurden geehrt für D1 Abzeichen: Katharina Voll (Trompete, Lehrer Norbert Glock), Linus Ziegler (Euphonium, Lehrer Norbert Glock) und Julia Kirsch (Saxophon, Lehrerin Ylona Zirkelbach). Das Abzeichen in Gold auf der Klarinette (Lehrerin Birgit Döhler) wurde Nicole Wehner absolviert.