Archiv der Kategorie: on Tour

Hier können Sie Berichte zu den musikalischen Tätigkeiten der Lauertaler lesen.

Blasmusik pur auf der Oide Wiesn

Main-Post vom 8. Oktober 2018 von Christian Krug:

Ein Höhepunkt im Jahreskalender der „Lauertaler Musikanten“ aus Burglauer war auch heuer der Auftritt beim Oktoberfest in der Landeshauptstadt München. Foto: Hubert Ziegler

„Einmal im Leben als Musiker auf dem größten Volksfest der Welt spielen zu dürfen“ – das ist für viele Musikanten aus Unterfranken sicherlich ein heimlicher Traum. Den Lauertaler Musikanten aus Burglauer gelang es, sich diesen nun schon zum vierten Male zu erfüllen. Unter musikalischer Leitung von Hubert Ziegler spielten die Lauertaler im traditionellen Museumszelt der „Oide Wiesn“ auf dem Oktoberfest in München auf.

Bereits früh am Morgen starteten die zwei Omnibusse Richtung Landeshauptstadt, die die 33 Musiker samt Fantross mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein begrüßte. Nach einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück begann man um Punkt 12 Uhr, die anwesenden Festbesucher mit einem Marsch musikalisch willkommen zu heißen. Im Publikum herrschte gepflegt gemütliche Oktoberfeststimmung, so wie es typisch für die „Oide Wiesn“ ist, die 2010 zum 200-jährigen Bestehen des Oktoberfestes erstmals ins Leben gerufen wurde. Denn Blasmusik pur ganz ohne Verstärker wird auf der „Oiden Wiesn“ groß geschrieben.

Mit traditionellen Stücken sowie neuen böhmischen Polkas und Walzern hielten die Lauertaler die zahlreichen Besucher im Festzelt neben Brotzeit und Bier bei guter Laune. So mancher „durchwandernder“ Besucher verweilte einige Zeit vor der Bühne und lauschte alten Oktoberfest-Klassikern wie dem „Bummel Petrus“ oder dem „Wittmann Franz“. Höhepunkt für viele Musiker war sicherlich die musikalische Rundfahrt auf dem historischen Karussell im Festzelt, sehr zur Freude der kleinen wie auch großen Besucher. Und natürlich erklang auch das altbekannte Prosit der Gemütlichkeit an diesem Nachmittag viele Male.

Nach gut vier Stunden dargebotener Blasmusik verabschiedeten sich die Lauertaler Musikanten mit einem Gruß an die Heimat – dem „Kreuzberglied“ – und ließen sich anschließend das süffige Festbier im Steinkrug schmecken. „Rundum ein gelungener Nachmittag, der für die weite Anreise mehr als genug entschädigte…“ – da waren sich alle Musikerinnen und Musiker einig. So freut man sich bereits auf das nächste Mal, wenn?s wieder heißt „O?zapft is!“ und die Lauertaler Musikanten aus Burglauer vielleicht wieder mit von der Partie sind.“

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Kreuzbergwallfahrt 2018

Mainpost vom 29.6.18:

„…Über 80 Menschen wallten bei angenehmer Witterung mit den Mitgliedern der Burgläurer Pfarrgemeinde hoch zum „Heiligen Berg der Franken“. Um 5.30 Uhr starteten die Gläubigen ihren Weg mit Gebeten, Meditationen und Liedern. Unterwegs stießen noch Teilnehmer aus benachbarten Ortschaften und im Salzforst bei der Bildeiche die Wallfahrtsgruppe aus Salz dazu.

Älteste Teilnehmerin war Monika Bäumel mit 72 Jahren

Nach einem über sechsstündigen Fußmarsch war das Kloster Kreuzberg erreicht. An den Wallfahrergottesdienst von Guardian Pater Martin schloss sich für das körperliche Wohlbefinden ein gemütliches Beisammensein im Antoniussaal an. Dort bedankte sich Wallfahrtsführer Siegbert Fries nochmals bei allen Teilnehmern und ehrte unter großem Beifall als ältesten Teilnehmer Monika Bäumel mit 72 Jahren und als jüngsten Teilnehmer Fiona Fries mit drei Jahren.

Auf der Rückfahrt vom Kreuzberg wurde ein spontan geplanter Zwischenstopp beim Sälzer Musikfest eingelegt, wo die gut gelaunte Pilgerschar mit Musik einzog. Und vielleicht wurde ja mancher Festbesucher animiert, im nächsten Jahr auch an der Wallfahrt zum Kreuzberg teilzunehmen, sei es ab Burglauer oder Salz. …“

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Ein gelungener Tag auf dem Oktoberfest 2017 in München

Ein Auftritt, der in die Vereinsgeschichte einging. Von der Eventmanagerin Karin Engelhard bestens betreut, vom Festwirt Andreas & Team bestens versorgt und von unser aller Liebling „Ditti“ verwöhnte. Das motivierte sogar Steffen Vogel (MdL) extra vom Landtag ins Museumszelt zu kommen, um seine Karriere als Dirigent bei den Lauertalern zu starten. Die Krönung war die Karussellfahrt mit der gesamten Kapelle. Die „berittenen Lauertaler“ sind auf  Facebook  zu sehen.

 

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27. Wallfahrt zum Kreuzberg

Nach dem Wiederaufleben der Kreuzbergwallfahrt von Burglauer zum heiligen Berg der Franken waren die Lauertaler in diesem Jahr zum 27. Mal dabei.

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Konzertbericht vom Gemeinschaftskonzert 2017

Main Post vom 17. April 2017:

Bereits der Einzug mit viel Musik der beiden Kapellen und des Vororchesters quer durch die Zuschauerreihen war eine tolle Sache.

Einen festen Termin hat mittlerweile das gemeinsame Frühlingskonzert der beiden Musikkapellen aus Burg- und Niederlauer, dass heuer noch durch die mit viel Applaus bedachten musikalischen Darbietungen des gemeinsamen Vororchesters bereichert wurde. Die Kinder und natürlich die beiden Kapellen hatten mit Proben-Wochenenden“ fleißig geprobt und freuten sich darauf, das Ergebnis präsentieren zu dürfen, so der Niederläurer Vorstand Dieter Jablonski bei seiner Begrüßung. Bereits der Einzug mit viel Musik der beiden Kapellen und des Vororchesters quer durch die Zuschauerreihen war eine tolle Sache.

Selbstbewusster Auftritt

Fünf junge Musikanten im Alter zwischen acht und 11 Jahren aus den beiden Orten zeigten im von Hubert Ziegler geführten Nachwuchsorchester selbstbewusst und frei von Lampenfieber ihr schon fortgeschrittenes Können, das ihnen Musiklehrer Norbert Glock und Hubert Ziegler vermittelt haben. Personell waren die Kids aktuell nicht so stark besetzt, da sieben junge Nachwuchstalente für diesen großen Auftritt in die „große“ Kapelle integriert worden waren. Selbstbewusst und witzig führten Lena Then und Hannes Ziegler durchs Programm, bei der Zugabe „We will rock you“ klatschte das Publikum begeistert mit.
Unter der Leitung von Hubert Ziegler zeigten dann die „Lauertaler“ aus Burglauer schwungvoll, dynamisch und gekonnt ihr musikalisches Können. Moderiert wurde ihr Auftritt von Alexandra Ziegler, die als Erstes den glanzvollen „Kitzbühler Standschützen-Marsch“ ankündigte. Für die jungen Damen aus dem Nachwuchsorchester, die ihre Konzertpremiere genießen durften, hatte Hubert Ziegler dann „Meine erste Polka“ von Rudi Fischer ins Programm genommen.

Bekannte Walzer

Nicht fehlen durfte die Polka „Ein Egerländer Traum“, schwungvoll wurde das Walzermedley „Walzerperlen“ mit bekannten Walzern aus Wien vom Walzerkönig Johann Strauß dargeboten. Der Polka „Egerländer Zauber“ folgte mit dem Abba-Hit „Mamma Mia“ ein musikalisches Lieblingsstück der Mädels. Als krönender Abschluss der gekonnt und mit viel Herzblut dargebotenen überwiegend böhmischen Musikstücke ließen die „Lauertaler“ den aktuellen Hit der böhmischen Blasmusik „Böhmische Liebe“ erklingen. Auch hier gelang es den Burgläurer Musikanten, die pure böhmische Lebensfreude in den Saal zu tragen.
Den dritten Teil des Konzerts eröffnete die „Niederläurer Blasmusik“ unter der Leitung von Gerhard Knaier mit der Nationalhymne der Franken, dem Frankenliedmarsch. „Jamaika-Feeling“ zauberte dann der „Baba’s Reggae Rock“ von Kurt Gäble aus den 60er Jahren in die Halle, bevor „Red, red wine“ von Neil Diamond gefühlvoll präsentiert wurde. Regelrecht spüren ließen die Niederläurer Musikanten mit „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer, dem Dirigenten der Hergolshäuser Musikanten, das Publikum, wie sich die Sonne durch die dichten Wolken quält, um dann prachtvoll am Horizont zu erscheinen. Erinnerung pur an die großen Helden der Kindheit kam dann mit dem wohl erfolgreichsten deutschen Filmmusiktitel der 60er Jahre, der Winnetou-Melodie von Komponist Manfred Schneider im Saal auf, und am Ende des Stücks belohnte donnernder Applaus die ausgezeichnete Interpretation.
Den Lebensfreude ausstrahlenden „Alabama-Dixie“ widmete der Dirigent der „Rheumaliga“, mit der Aufforderung, sich an jüngere Zeiten zurückzuerinnern. Mit dem gefühlvoll intonierten und exakt gespielten „We are the world“ von Michael Jackson und Lionel Ritchie aus dem Jahr 1985 beendeten die Niederläurer unter einem bestens aufgelegten Dirigenten Gerhard Knaier ihren Part mit einem Highlight.

Udo-Jürgens-Medley

Gemeinsam spielten die beiden Kapellen dann den flotten „Ruetz-Marsch“ von Erwin Trojan, und verabschiedeten dann das rundum zufriedene Publikum mit einem Udo-Jürgens-Medley. Mitswingen und mitklatschen war angesagt. Mit langanhaltendem Applaus endete ein Frühlingskonzert, das für die Freunde der böhmischen Blasmusik, aber auch für die Liebhaber moderner Stücke jede Menge Abwechslung bot.

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